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Lukar Durand / French Charlatan / Independend
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NAME
Lukar Durand

RUFNAME
Lukar

ALTER
Geboren: 1715
Verwandelt: 1766
51 + 234 Jahre

HERKUNFT
Frankreich
Lukar betrat diese Welt in Auxerre… aber die Stadt war für ihn nicht mehr und nicht weniger Heimat als jede Andere. Sein Vater reiste viel, ebenso wie sein Vater, und die Männer vor ihnen. Auch Lukar hatte dieser Tradition Zeit seines Lebens nicht den Rücken gekehrt. Weniger weil Lukar am Erhalt der Tradition selbst interessiert war, sondern weil die Umstände gewisse Verhaltensweisen von ihm erforderten.

FAMILIE
Die Durands waren Händler, first and foremost. Die Spuren der Familie Lukars lassen sich bis nach Italien zurückverfolgen, wo mehrere Zweige sich im Pferdehandel oder den Handelshäfen eingenistet hatten. Mit dem allmählichen Niedergang Italiens als Handelszentrum verloren die Durands jedoch ihre Lebensgrundlage. Einige wenige fanden Zuflucht in Kirchenämtern, aber im großen und ganzen war die Familie dazu verdammt, die Küstengefilde zu verlassen. Die anfangs noch recht große Familie zerstreute sich und verlor sich in der Geschichte. Lukar behauptet gerne, mit seiner Verwandlung hauchte endlich auch der letzte Spross seiner Familie sein Leben aus.

Marie Durand
Seine Mutter. Sein Vater beschrieb sie als Perle des Mittelmeers, eine echte Sizilianerin. Lukar selbst hatte das Vergnügen leider niemals. Laurent hielt ihm stets vor, das Lukar es war, der ihr das Leben zum Preis für sein Eigenes nahm. Sie haben sich sowieso nie gut verstanden. Nicht unbedingt deswegen, aber das wird sicher auch einer der zahlreichen Tropfen im Fass der brüderlichen Fehde gewesen sein.

Carlos Durand, Kaufmann und fahrender Händler
Vorbild, Lehrer, geschätzter Freund und Weggefährte… es ist bedauerlich das er genau so wie Laurent diesem aufklärerischen Geschwafel nachhing und ihm deshalb Vorwürfe bezüglich seiner Geschäfte machte. Lukar erinnert sich genau. Carlos hat ihn Zeit seines Lebens ganze vier Mal aus seinem Haus geworfen mit den Worten, er wolle ihn nie wieder in seinem Kreis haben. Aber Sie konnten sich nie lange hassen. Der Tod hat Lukars Vater letztlich zu sich genommen. Wo sein Grab lag, steht heute eines dieser Einkaufszentren.

Laurent Durand, Verleger der Aufklärung
Der kluge Laurent. Er ist vielleicht der einzige der Familie, der es in die Annalen der Geschichtsschreibung geschafft hat. Sein Geschäftsmodel war ertragreich, aber es hat Lukar mit dieser sogenannten „Encyclopédie“ einen Haufen Ärger eingebrockt. In den damaligen Zeiten war Widerstand gegen die Krone und Gottes Gnade noch nicht gerne gesehen. Die Aufklärer hatten Lukars Meinung nach zweifellos recht, in einigen Punkten. Aber der Schaden den ihr Wirken an seinem Geschäft hinterließ, war auch nicht unbedingt gering. Laurent hat schließlich wie alles Sterbliche das Zeitliche gesegnet. Friede seiner Asche.

Elizabeth Carbonnier
Die Ehefrau seines Bruders. Infolge eines Aktes brüderlicher Loyalität, ist Lukar für ihre Alterssicherheit aufgekommen. Lukar hatte es Laurent trotz aller Widrigkeiten zwischen ihnen versprochen, also kam Lukar dem nach. Die gute Frau hat ihn tatsächlich überlebt. In gewisser Weise.

BERUF
Händler und Hehler.
Angefangen hatte Lukar wie sein Vater als fahrender Händler. Anders als dieser jedoch nahm er schon früh wenig Rücksicht auf die tatsächlichen Bedürfnisse und Lebensumstände der Kunden, verkaufte ihnen seine Waren unterschwellig viel zu teuer, schaffte sich kleinere Monopole in dem er andere Händler ausstach, oder sprach sich mit der Konkurrenz ab, um gemeinsam die Preise in die Höhe zu treiben.

Es hat ihn allerdings nicht ewig im Handel gehalten. Der siebenjährige Krieg hatte ein tiefes Loch in Frankreich hineingerissen. Die Leute warfen die Hälfe ihrer Ersparnisse für einen Leib Brot zum Fenster raus. Das war für Lukar ein gutes Geschäft. Eine Weile. Andere Wege mussten her. Lukar fand seine Berufung in dem, was man heute Verbrechen nennen würde. Närrischer Begriff. Lukar hat das Beste aus seiner Situation gemacht. Dank Leuten wie ihm bekamen die Familien hart arbeitender Männer ihr tägliches Brot. Das, und günstiges Opium aus Übersee.

An seinem Beruf hat sich bis heute nicht viel geändert. Meist verdient Lukar am Handel gestohlener oder geschmuggelter Waren. Lukar unterhält einige kleinere Dealer und Tagediebe die ihm die entsprechende Ware besorgen oder aber an den Mann bringen. Die Einnahmen sind nur moderat, aber Lukar verkraftet hier und da Abstriche, wenn er sich dafür unliebsame Aufmerksamkeit ersparen kann. Lieber in 500 Jahren langsam ein Vermögen ansammeln, als in 5 Jahren das große Geld machen und dann von einem eifersüchtigen Giovanni ausgesaugt werden, ist seine Devise.

Selbstverständlich macht Lukar auch Geschäfte mit den Untoten. Wenn sich jemand nicht bei den Setiten verschulden will oder die Angelegenheit nicht in die Ohren der Kanalratten gelangen soll, fragt man in der Regel einen Ravnos. Alles in allem schätzt Lukar jedoch seine Diskretion. Nicht direkt mit den Geschäften der Sekten in Konflikt zu geraten ist für ihn der beste Weg, für einige Zeit eine stabile Basis einzurichten.



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CLAN
Ravnos
Der Clan der Zigeuner... Doch Lukar ist kein Zigeuner, nicht einmal im entferntesten Sinne. Er ist ein Ravnos, der von den wenigen Ahnen des Clans als 'Georgio' geschimpft wird- ein Ravnos ohne das Blut einer Romafamilie in den Adern. Solche Ravnos sind nicht selten. Doch weder die anderen Clans noch die Roma-Ravnos sind bereit, ihre veralteten Sichtweisen diesbezüglich zu überdenken. So sieht Lukar sich mit einem zynischen Schmunzeln als Teil des 'Zigeunerclans' und unterhält -so weit es ihm möglich ist- professionelle bis freundschaftliche Beziehungen zu seinen Blutsgeschwistern. Lukar ist sogar ein eiserner Verfechter der Clanskamaderie. Seiner Meinung nach ist ein Ravnos, der sich von seinem Clan abwendet, nicht besser dran als ein Caitiff und deshalb Freiwild für die anderen Clans.

ZUGEHÖRIGKEIT
Unabhängige
Lukar war einmal Mitglied der Camarilla. Sie ist die größte Sekte der untoten Gesellschaft und Lukar ist sicher, fast jeder Ravnos hat schon einmal mit dem Gedanken gespielt, aus seinem Unleben ein klein wenig mehr zu machen als die ewige Treibjagt von Stadt zu Stadt. Nun ja. Lukar begriff recht früh, was das Lächeln eines Prinzen bedeutet, wenn er einem Ravnos Aufenthalt in seiner Stadt gewährt. Seine Liebelei mit der Camarilla war ebenso kurz wie fruchtlos.

Seitdem hält Lukar sich an die Lebensweise, die seinem Clan im Blute steckt. Ihm fehlt die Rückendeckung einer ganzen Familie oder Sippe, dafür hat Lukar jedoch im Laufe seines Daseins einige treue Freundschaften geschlossen. Darunter steht allem voran seine eigene Bande, La Petit Affair, ein Klüngel unabhängiger Vampire, zumeist ebenfalls Ravnos. Nein, sie sind nicht hier in der Stadt. In Kalifornien? Vielleicht. Sie gehen alle ihren eigenen Angelegenheit nach und kontaktieren die anderen nur, wenn es wirklich notwendig ist. Die Gruppe agiert als Rückendeckung ihrer Mitglieder, indem sie wichtige Informationen austauschen, sich vor gefährlichen Ereignissen warnen... oder als Heimsuchung im Miniformat. Manchmal kommt es auch vor, dass sie sich treffen und einen gemeinsame Stützpunkt ausheben.

POSTEN
Keiner
Namen sind Schall und Rauch bei den Ravnos. Lukar gibt dementsprechend wenig auf irgendwelche Titel oder Positionen. Man zollt ihm vielleicht hier und da mal Respekt, weil er bereits zwei Jahrhunderte auf Erden weile, aber das sind Einzelfälle und Lukar hat bisher nicht den Fehler gemacht, einen der titellosen Jungspunde zu unterschätzen.

GENERATION
9th
Eine solide Basis für sein Alter. Bei allen Sünden seiner Vergangenheit hat er auch bisher keine Notwendigkeit gesehen, jenes unaussprechliche Verbrechen zu begehen.

ERSCHAFFER
Silas Veron
Silas. Ein dekadenter Sadist und Bandenführer, der sich einem privaten Kreuzzug gegen den eigenen Clan verschrieben hatte. Den Silas war Mitglied einer alten, heute ausgestorbenen Familie des Clans: Den Sybariten. Die Sybariten lebten schon lange in Europa, haben das römische Reich erblühen und untergehen gesehen. Die Roma-Ravnos müssen ganz schön aus der Wäsche geglotzt haben, als sie nach Europa kamen und feststellen mussten, dass es sich die dekadenten Sybariten ein paar tausend Jahre vor ihnen dort bequem gemacht haben. Das glückliche Familientreffen endete ganz nach Kainitenart: In einem Gemetzel. Die Sybariten, kurzsichtig, unorganisiert und arrogant, verloren Haushoch und flüchteten in den sich später formierenden Sabbat. Nur wenige wie Silas leisteten weiter Widerstand.

Lukar war für Silas nichts weiter als eine Kriegsinvestition, was dem Händler auch recht schnell klar wurde. Nachdem Silas seinen privaten Feldzug gegen die Romaravnos verlor und fliehen musste, machte Lukar keine Anstalten sich ihm anzuschließen. Wo er heute ist und was er treibt? Lukar denkt, dass er vermutlich zum Sabbat übergelaufen ist. Oder getötet wurde. Egal. Lukar fühlt sich ihm Gegenüber nicht mehr in Rechenschaft.

ZÖGLINGE
Einige. Sie waren Ghoule, meist Teil eines Geschäfts und danach hatten sie ihren Nutzen auch schon erfüllt. Ansonsten zieht Lukar es vor, Menschen mit guten alten amerikanischen Dollar zu bezahlen, statt mit seinem kostbaren Blut. Dennoch würde Lukar es jederzeit wieder tun, falls die Situation es erfordert.

Abgesehen von diesen Werkzeugen gab es allerdings zwei Männer die seines Blutes tatsächlich langfristig würdig waren. Alfred und Berthold. Brüder. Ausgekochte Glücksspieler aus Deutschland, die ihr Glück wie Lukar in den Vereinigten Staaten gesucht haben. Lukar hatte den einen Bruder gewandelt, den anderen nur geghoult. Erst einige Jahr später hat der eine Bruder den Anderen in unsere Welt geholt. Selbstredend auf Lukars Anweisung hin.
Jeder für sich war bereits ein wandelndes Talent, aber sie ergänzten sich zu gut, als das Lukar diesen Vorteil verschwendet hätte. Sie sind bis heute Seine wertvollsten Verbündeten.

Berthold Althoff
Vampiralter: 136
Generation: 10th
Laster: Spielbetrug
Berthold war schon immer der Kopf des Geschwistergespanns. Anders als sein Bruder übernimmt Berthold meist das Reden wenn es ums Geschäft geht, dafür macht er sich aber auch eher selten selbst die Hände schmutzig. Durch seine rhetorischen Talente kann er andere schnell für sich einnehmen und in die Irre führen, was er sich beim Glücksspiel häufig zunutze macht. Das Lukars erste Wahl für den Untot auf ihn fiel, war die Entscheidung einer Münzer.

Alfred Althoff
Vampiralter: 131
Generation: 11th
Laster: Erpressung
Der Schweigsame Alfred ist gleichsam Bertholds Bruder und Child. Während Berthold für die Kopfarbeit zuständig ist, ist Alfred viel eher ein Mann der Tat. Meist erledigt er die Aufgaben die sein Bruder präzise genau durchgeplant hat. Alfred ist trotz seines grobklotzigen Auftretens ziemlich geschickt. Aufgrund seiner Verschwiegenheit und seinem undurchschaubarem, gelangweilt anmutendem Gesichtsausdruck ist er zudem ein ausgekochter Glücksspieler, der Zinken kann ohne auch nur mit den Wimpern zu zucken.


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AUSSEHEN
Mit über 50 Jahren gewandelt, ist Lukar bis heute ein wandelnder Benjamin-Butler-Effekt. Obwohl die ‚Jungspunge‘ mit denen er geschäftlich verkehrt, nicht selten deutlich Älter sind als er selbst, behielt er sich das Aussehen, die Mimik und die Bewegungsweise eines alternden Mannes, der sich gut gehalten hat und mit einem verschmilzten Lächeln sowohl zurück als auch nach vorne Blicken kann. Er wirkt stets wie der angehende Pensionär, oder vielleicht der hobbymäßige Geschäftsmann, der seinen Frieden mit sich und der Welt geschlossen hat. Lukar kultiviert seine ‚freundlicher alter Mann‘ Attitüde ausgesprochen gerne und mühelos, entspricht sie doch nicht zuletzt auch seinem inneren Wesen… oder zumindest einem letzten, verwelkenden Rest desselben.

Ethnische Zugehörigkeit: Mitteleuropäisch
Haare: Außer seinem dunklen, leicht ergrauten Schnurrbart sind ihm keine geblieben.
Augen: Sehr schmal und Jadegrün. Sein Blick ist entschlossen, aber stets in Bewegung. Er lässt sich selten auf solchen Irrsinn wie Blickduelle ein.
Statur: Auffallend groß und schlaksig.
Kleidung: Selbst in Zeiten wo die Geschäfte bestens laufen, kleidet sich Lukar selten bis gar nicht in Luxus. Seit jeher ist seine Wahl der Klamotten überwiegend zweckmäßig, wobei ‚zweckmäßig‘ auch einen guten Eindruck bei Kunden und Geschäftspartnern mit einschließt. Üblich sind einfache Schuhe und Hosen, die in einem dunklen Ton gehalten sind, sowie schwarze Mäntel oder Hemden.
Besonderheiten: Man sieht ihn absolut niemals ohne die silberne Kette seiner alten Uhr, die ein wenig aus seiner Tasche herauslugt. Lukar ist ein Pünktlichkeitsfanatiker und eine Nacht ohne Uhr ist für ihn somit unvorstellbar.


CHARAKTER
Lukar Durand gehört als Ravnos zur unteren Grenze der Vampirgesellschaft und sieht sich selbst einer Welle der Verachtung und der Ignoranz ausgeliefert. Doch der Händler stand schon mehrmals vor den Trümmern seiner Existenz und hat sich bis heute stoisch, wenn auch ein wenig verbittert, geweigert Kleinbei zu geben. Er ist ein alter Fuchs mit ausgeprägtem Geschäftssinn und einer besonderen Vorliebe für die Grauzonen und moralischen Grenzen des Gelderwerbs. Erzogen in dem Glauben dass er mit genügend Mühe und Ambitionen der Armut entkommen und ein angenehmes Leben erreichen kann, wurde dieser gut gemeinte Leitsatz seines Vaters für Lukar zu einer Ausrede, um sich auf Kosten Anderer zu bereichern.

Berechnend und kalt wie eine Maschine schreitet Lukar durch die Nächte des neuen Jahrtausends, frönt seinen profitgesteuerten Impulsen und hält sich dabei so weit es ihm möglich ist aus der Schusslinie. Eben der typische, betrügerische Ravnos der sich an keine Vereinbarung hält, außer es beschert ihm Vorteile. So denkt man zumindest von ihm.
Doch in Wirklichkeit versteht ausgerechnet Lukar von Vertrauenswürdigkeit und Loyalität weit mehr, als die meisten Untoten ahnen würden. Wahren Freunden hat er bis in die heutige Nacht die Treue gehalten. Er hat zudem einen festen, strengen Ehrenkodex wenn es ums Geschäftliche geht, und er sanktioniert Verstöße unerbittlich, sowohl seine eigenen als auch die seiner Kontakte. Lukar ist sich selbst gegenüber eben ein strenger Workaholic. Schon zu Lebzeiten sperrte er sich bis tief in die Nacht in seine Arbeitsräume ein, wälze den Papierkram mit verbitterter Freude und erntete Tagsüber die Früchte seines Schaffens. Doch hinter dem unermüdlichen, berechnenden Apparat steckte in Wirklichkeit eine zutiefst zufriedene, beinahe geruhsame Seele, die Entspannung und Muse in der Arbeit und den späten Abendstunden fand. So ist auch heute sein zielstrebiges Drängen keineswegs nur das Werk eines gefühllosen Eisklotzes, sondern auch das eines Mannes, der Halt und Vergnügen in dem gefunden hat, was er tut und kann.

Aber sein Leben ist zugleich auch erfüllt von wahnsinniger Furcht. Mitunter ist es diese Furcht; Vor Werwölfen; Vor Feuer; Vor den mächtigen Clans; die alle anderen Bedürfnisse seines Seins zurückstellt und ihn in ihren Klauen hält. In den letzten Jahrzehnten wächst diese Furcht wie ein bösartiger Tumor. Im ständigen Kampf mit dieser Panik, greift Lukar nach allem was er kriegen kann. Informationen. Ressourcen. Sicherheit. Anders als viele von seinem Blut, beunruhigen ihn die jüngsten Berichte aus aller Welt zutiefst. Und er soll verdammt sein, wenn er sich im Augenblick der Wahrheit nicht genügend vorbereitet hat!

Stärken
  • Sympathisch und Höflich
  • Guter Rhetoriker und Redner
  • Gute Menschenkentniss
  • Freundlich und Zuvorkommend
  • Genügsam bis spartanisch, setzt mehr auf Funktionalität statt Luxus
  • Legt Wert auf Loyalität innerhalb des Clans (Zum eigenen Vorteil. Lieber hat er einen Haufen unberechenbare Scharlatane als Rückendeckung, statt überhaupt Niemanden)
  • Hartnäckig, macht das beste aus widrigen Umständen
  • Handelt und denkt bewusst rational
  • Ist ein Workaholic
  • Hält sich immer an Vereinbarungen (Wenn sie auf Ravnosmanier getätigt wurden und er keine Inkompetenz oder Verrat wittert)
Schwächen
  • Ungeduldig, beharrt fanatisch auf Pünktlichkeit
  • Verdrängt sein Temperament und seine Emotionen
  • Ungesund Habgierig
  • Manipulativ
  • Nachtragend
  • Geizig
  • Korrupt
  • Fällt zunehmend der Bestie anheim
  • Gefühlskalt und Abgestumpft
  • Extreme Paranoia und Angstzustände
  • Macht Notizen (Sowohl aus sentimentalen als auch pragmatischen Gründen)

Vorlieben
  • Geld.
  • Arbeit.
  • Direktheit.
  • Kompetenz.
  • Zuverlässigkeit.
  • Berechenbarkeit.
  • Schlichte Eleganz.
  • Spaziergänge.
  • Vollmond.
  • Trockener Humor.
  • Gerüchte. (Haben ihm schon mehrmals den Arsch gerettet)
  • Desinformationen. (Schimäre ist nur die allerletzte ‚Illusion‘ auf die er zurückgreift)
  • Rachefeldzüge (Wenn sie gut durchgeplant und organisiert ablaufen, gibt er sich Ausnahmsweise der stillen Genugtuung hin)

Abneigungen
  • Kämpfe
  • Glücksspiele (Außer, er oder einer seiner Komplizen ist der Kasinoinhaber)
  • Zeitverschwendung.
  • Seine extreme Furcht.(Sie sitzt ihm wie ein ewiges Raubtier im Nacken; Lähmt ihn und macht seine Entscheidungen irrational. Lukar verachtet wenig so sehr wie seine Furcht)
  • Ungehobeltes Auftreten.
  • Stellvertreter von Geschäftspartnern
  • Emotionales Handeln.
  • Sentimentale Erinnerungen und Momente
  • Unwissenheit. (Seine Eigene, nicht die Anderer)
  • Personen die sich nicht an Termine,Verträge oder Eide halten.
  • Sabbat (Ist für ihn ein Haufen blutgierige Bestien, die die Wichtigkeit der Maskerade nicht begreifen wollen)
  • Camarilla (Der Verrat sowie andere ‚Scherereien‘ sitzen noch immer tief. Man muss ihn daher selten lange Überreden bei einer Heimsuchung gegen die Blaublüter und ihr Gesocks mitzuwirken)
  • Indische Ravnos (Ihre extreme Religion und die Gerüchte um die übermächtigen Methusalems verunsichern ihn)

Besonderheiten
Lukar versucht, charakterliche Besonderheiten seinerseits nicht an die große Glocke zu hängen. Doch grade dieses schlichte, geschäftsmässige Gebahren mit dem Hang zur Verlässlichkeit ist es, was den meisten wohl im Gedächtnis bleibt. Zwar ist auch bei ihm immer das Risiko vorhanden, einen Deal mit dem Teufel abzuschließen: Doch mit wenig Mühe könnte Lukar wohl als zugeknöpfter Ventrue durchgehen.



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DISZIPLINEN
Ravnos» 234 Jahre Vampir » 13 Punkte durch Alter

Schimäre oooo
Tierhaftigkeit ooo
Seelenstärke oo
Auspex oooo*

*Durch den Blutanker zum Raubmörder Sly, einem Toreador innerhalb seiner Bande.

Disziplinkombinationen
Hearths Desire (Auspex 4, Schimäre 2)
Call Upon The Blood (Auspex 3, Tierhaftigkeit3)


CLANSSCHWÄCHE
Gier
Sein Leben als sterblicher Händler mit einem ausgeprägten Geschäftssinn wurde in seinem Unleben zu einem Fluch. Wann immer es um Geld, Besitz oder andere Werte geht, würde Lukar nichts lieber tun, als so viel wie möglich aus jemanden heraus zu pressen, und wenn derjenige das letzte Hemd dafür hergeben muss. Leider scheint dieser Drang in den letzten Jahrzehnten immer stärker zu werden und bisweilen seltsame Züge anzunehmen, die, so gesagt, sehr unangenehm sind. Für das jeweilige Opfer, aber auch für ihn. Der Drang nach greifbaren Besitztümern kann einem Blutrausch nahe kommen und ihn sogar in Gefahr bringen. Ob enormer Geiz, Bestechlichkeit, ein Hang zu kleineren Diebstählen oder sogar ein ungezügelter Durst… Sein Fluch tritt breit gefächert auf und ist eine entsprechend schwere Last.

TALENTE
Diplomatie
Man könnte es auch ‚Streitschlichtung‘ nennen. In seiner alten Gruppe war er vielleicht nicht der Anführer, aber derjenige, der alle Beteiligen einigermaßen gut vertreten und somit Konflikte im Keim ersticken konnte.

Organisation
Lukar müht sich, den Überblick über seine Situation und die seiner Verbündeten zu behalten. Er organisiert üblicherweise die Kommunikationswege, manchmal auch Reiserouten und Treffpunkte.

Nachforschung
An die Nosferatu reicht sein Stalkerverhalten vielleicht nicht heran… aber das ist nicht immer nötig und im Zweifelsfall fragt er sie ganz einfach direkt.

Ausflüchte
Täuschung und sein Mundwerk sind manchmal die feine Linie zwischen einer gelungenen Flucht und dem Ende als Häufchen Asche.

WAFFEN
Trommelrevolver, 6er
Gegen Menschen oder zur Abschreckung jüngerer Vampire. Lukar weis ihn einzusetzen, aber er ist nicht unbedingt ein Meisterschütze.

Messer
Ein Geschenk seines Freundes Vincent, der ihm zugleich auch einige Kniffe zeigte und grinsend dazu aufforderte, am besten jede Nacht damit zu üben.

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LEBENSLAUF
1715-1731 Die ersten Lektionen sind die letzten die wir vergessen. Lukar erinnert sich noch ziemlich gut an seine Jahre als Halbwüchsiger. Sie waren geprägt von langen Wanderungen, der Hassliebe zwischen ihm und meinem Bruder und den ersten Lektionen seines Vaters. Er lehrte ihn, in dieser kaltherzigen Welt zu überleben. Wann immer es ihm möglich war, trieb er Lehrer und Schriften auf, damit Lukar und Laurent des Lesens, Schreibens und Rechnens mächtig wurden. Lukar hatte es gehasst. Er wollte viel lieber mehr von der Welt sehen. Erst in den späteren Jahren hat Lukar den Wert von Papier zu schätzen gelernt. Laurent war schon immer mehr der Theoretiker, aber Lukar hat seinem Vater von Kindsbein an beim Geschäft geholfen.

1731-1740 In diesen Jahren machten Sie zum ersten Mal einen längeren Halt. Kein Wunder, es war in Paris, die Stadt der Städte. Wer etwas erreichen wollte, der kam hier her, und Sein Vater wollte vieles erreichen. Laurent und er haben sich dann mitten in Paris niedergelassen. Das war aber nichts für Lukar. Er hat die Provinz nie ganz verlassen, aber in der großen Stadt traf man ihn nur selten an. Der üble Gestank, all die Menschen, die Fragwürdigkeit seiner Geschäfte... Lukar lebte stattdessen in den äußeren Bezirken und kleineren Städten, übte sich dort im Verkauf und lernte die verschiedensten Leute kennen.

1740-1745 Lukar hielt immer Kontakt mit seinem Vater. In Briefen erzählte er ihn von seinen Geschäften. Seltener, wie er sie betrieb und verwaltete. Als sein Vater ihn in einem persönlichen Treffen ausfragte, begann er zu ahnen, auf welche Weise Lukar sein Brot verdiente. Lukar würde diesen enttäuschten Ausdruck in den Augen seines Vaters niemals vergessen… doch alle Argumente seines Vaters konnten ihn nicht umstimmen. Lukar hatte meinen Weg gewählt.

1745-1750 Nach fünf Jahren der Streiterei kehrte Lukar Paris einige Jahre den Rücken. Es waren gute Jahre. Lukar begriff zunehmend, dass er nicht von seiner Familie abhängig war. Die ohnehin seit Generationen im Niedergang begriffen schien. Trotzdem war es keine einsame Zeit für ihn, ganz im Gegenteil. Lukar genoss diese Zeit und verdiente eine staatliche Menge Geld. Der Stolz den der Händler über seine Geschäfte verspürte, bröselte jedoch in sich zusammen, als er in Laurents Brief vom Tod seines Vaters erfuhr.

1750-1760 Man hatte Seine Vater ohne ihn beigesetzt. In einem schäbigen Massengrab, wie es seinerzeit üblich war. Paris war überbevölkert, die Leute wussten nicht wohin mit ihren Verstorbenen. Trotzdem hat Lukar sein Grab aufgesucht, bevor er Paris erneut den Rücken kehrte. Ein Teil von ihm wollte sich in Apathie verlieren. Nur der Krieg hat ihn davor bewahrt. Jawohl, der Krieg. Lukar war nie Soldat. Aber wenn es eine Wahrheit im Handel gibt, dann diese: Krieg ist gut fürs Geschäft. Und Lukars Geschäfte liefen gut in den folgenden Jahren der Gewalt.

1763 Lukar war ein gemachter Mann, während das Land um ihn herum vor die Hunde ging. Wo der Unterschied zwischen ihm und diesen verarmten Leuten war? Lukar hatte begriffen, dass die vorgeschriebenen Wege nicht die einzigen waren, über die man reich werden konnte. In diesen Zeiten sind die treuen Sklaven der königlichen Gesellschaft vor die Hunde gegangen. Männer wie Lukar haben profitiert. Der Tod seines Bruders bedeutete für ihn nur einen geringen Rückschlag.

1766 Dies war das Jahr, in dem Lukar gewandelt wurde. Ein rabenschwarzes Jahr für ihn und Seine Geschäfte. Alte Freunde verschwanden spurlos von der Bildfläche. Sein Reichtum schmolz dahin. Kunden und Partner wurden ihm entrissen. Lukar saß bereits in einem Trümmerhaufen als Silas auf ihn zutrat. Heute ist Lukar sich sicher, dass der Ravnos seine Misere überhaupt erst zu verantworten hatte. Er bot ihm scheinbar einen Ausweg und die Chance auf ewiges Leben. Es war ein Pakt mit dem Teufel. Doch ging Lukar das Risiko ohne lange zu zögern ein.

1766-1791 Die ersten 30 Jahre seines Lebens als neugeborener Vampir waren Jahre der Knechtschaft. Sein ‚Meister‘ lehrte ihn in den Künsten und Fähigkeiten seines Blutes, doch tat er es mit einer Halbherzigkeit, die ihm Sein Ersetzbarkeit deutlich vor Augen führte. Lukar war sein Werkzeug in der Fehde gegen eine Gruppe von Rroma, die unweit von Paris siedelten. Die Rroma selbst waren Silas in gewisser Weise egal. Es waren nur Menschen. Doch jeder gezielte Nadelstich, den er der Familie zufügte, diente der Schwächung ihrer heimlichen Herrscher. Die Familie, so erfuhr Lukar, war nicht mehr und nicht weniger als eine Herde für eine Gruppe von Ravnos. Sie waren ein inzestiöser Familienclan. Das Oberhaupt hatte nur Mitglieder seiner sterblichen Familie gewandelt und betrachtete jeden anderen Menschen als unwürdig seines Blutes. Lukars Meister gedachte, die Familie mitsamt ihren untoten Drahtziehern zu vernichten. In seinem Kleinkrieg war er nicht alleine. Es gab andere. Einzelgänger, die er für seine Zwecke eingespannt hatte. Außerdem einige ‚Kinder‘, zu denen Lukar sich zählte. Sie hatten in diesem Ringen die undankbarste Rolle. Fast 25 Jahre lang fochten Sie einen regelrechten Kleinkrieg um die Außenbezirke der Stadt. Dabei waren sie Blind für die Intriegen um sich herum: Das undurchsichtige Gewirr kainitscher Gier in Paris zerplatze und entfachte eine Revolution, die die sterbliche wie die untote Welt zugleich erfasste. Die Feinde von Lukars Erschaffer nutzen das Chaos, das Folge, zu ihrem Vorteil. Silas wurde vertrieben, die meisten seiner Nachkommen vernichtet. Lukars Überleben war pures Glück. Gnade hätten die Roma ihm keine entgegen gebracht, so viel ist sicher.

1792-1804 Aufstände der Untoten -vorallem der Brujah- haben eines gemeinsam, wie Lukar in den letzten 200 Jahren feststellen musste. Sie beginnen voller Leidenschaft, und Enden als blutiges Chaos oder verblendete Autokratie. In Frankreich war es nicht anders, auch wenn ihm seinerzeit noch der Blick für die Ereignisse um ihn herum fehlte. Was Nachts unter der Oberfläche brodelte, machte sich unter den Menschen direkt bemerkbar. Massenhinrichtungen, Paranoia, eine ständige Atmosphäre der Angst lag über Frankreich. Lukar für seinen Teil nutzte diese unsichere Zeit, um sich ein Bild der untoten Gesellschaft zu verschaffen. Wie schon zu Lebzeiten verstand Lukar es, seinen Profit aus der chaotischen Gewalt der Gesellschaft zu ziehen.

1804-1815 Es war 1804, als Lukar sich das erste Mal einem Prinzen der Camarilla vorstellte. Er war ein Toreador, so wie die meisten Vampire in Frankreich. Diese erstaunlichen Aristokraten saßen nach ihrem Sieg mittlerweile wieder fest in ihrem Sattel, und Lukar gedachte ein Teil ihrer florierenden Gesellschaft zu werden. Indes tobte ein Krieg über die Landesgrenzen hinaus. Napoleon und seine sterbliche Horde fegte über den Kontinent. Lukar nahm den Konflikt kaum wahr. Seine Geschäfte in der Camarilla hatten Priorität. Leider erwiesen sie sich als Farce. Lukar war genau zwei Jahre lang Mitglied dieser Sekte, bevor man ihn vor ein Tribunal schleifte und ihm unhaltbare (seiner Meinung nach) Vergehen vorwarf. Man stellte ihn vor die Wahl. Ein Blutsband zum Prinzen der Stadt, oder das ewige Exil. Lukar entschied sich für letzteres. Lukar hat Paris für immer den Rücken gekehrt, aber diesen hinterhältigen 'Verrat' niemals verziehen.

1815-1840 Während die Dinge in Europa wieder so eingerichtet wurden, wie sie vor dem großen Krieg dieses Napoleon ausgesehen hatten, erlebte Lukar sein hundertstes Jahr auf dieser Welt. Nie hätte Lukar jemals zu träumen gewagt, so alt werden zu dürfen. Lukar erfreute sich seiner Unsterblichkeit mehr den je. Er überkam die erlittene Schmach durch Kontakte zu Anderen seines Blutes. Auch hier war Lukar nicht vor Verachtung oder Misstrauen gefeilt. Die meisten Ravnos in Frankreich waren immerhin Rroma und achteten streng auf ihre Familienbande. Fast alle anderen Ravnos hatten, wie sein Meister, den Kontinent längst verlassen und ihr Glück in der neuen Welt versucht. Für diesen Schritt war Lukar aber nicht bereit. Stattdessen mühte Lukar sich um einen anerkannten Platz unter den hiesigen Ravnos.
Man lud ihn ein, ihrer Traditionen lebhaft beizuwohnen: Lukar erlebte zum ersten Mal in seinem Unleben die Heimsuchung.
In einer Einigkeit, die man in seinem Clan nur selten erleben darf, fegten Ravnos durch eine Domäne im Norden Frankreichs. Es war ein Akt der Vergeltung. Eine ganze sterbliche Familie des Clans war grundlos hintergangen und dezimiert worden. Die Camarilla durfte daraufhin erleben, was es bedeutete, den Zorn des Clans auf sich zu ziehen. Der Machtbereich der verräterischen Toreador wurde in kalkuliertes Chaos gestürzt. Im Gegenzug schlugen die Ahnen der Toreador zurück. Wie ein Insektenschwarm stob der Clan wieder auseinander. Lukar floh in den Süden Frankreichs, nach Marseille.

1840-1865 Zusammen mit einigen anderen „Georgio-Ravnos“ aus dem Süden und der Mitte Frankreichs hat Lukar zu jener Zeit ‚Le Petit Affaire, gegründet. Sie waren eine kleine Gruppe unerwünschter Außenseiter. Verhasst bei der Camarilla, kaum akzeptiert bei den Ältesten des Clans. Die meisten waren jung, so wie er selbst, so das Lukar unter ihnen tatsächlich der Zweitälteste war. Der Älteste war ein Vampir namens Rheinhard, ein Schweizer, den Lukar bald einen treuen Freund nannte. Zusammen hielten Sie die Gruppe am Leben und schützen sich gegenseitig vor den Toreador, die es auf den Clan seit der Heimsuchung besonders abgesehen hatten. Am Ende wurden Sie jedoch von ihnen aus Marseille vertrieben. Rheinhard führte sie über die Schweiz in die deutschen Länder.

1865-1874 Waren die Zeiten im deutschen Gebiet besser? Nein, den hier herrschten statt den Toreador die Ventrue. Die Blaublüter verstanden es ebenso gut, die jungen Scharlatane auf Trab zu halten. Es war selten dass Sie mehr als ein paar Monate in einer Stadt bleiben konnte. Lukar störte sich irgendwann nicht mehr daran. Er war das Leben auf Achse gewöhnt. Doch Rheinhard wurde der ewigen Hatz müde. Und damit nicht genug. Je Älter Sie beide wurden, desto offensichtlicher wurden Konflikt über den Einfluss innerhalb der Gruppe. Lukar war irgendwann felsenfest davon überzeugt, das Rheinhard ihn eines Tages verraten und die Führung an sich reißen würde. Doch unterschätze Lukar seine Ehrlosigkeit. Er verkaufte die Gruppe an die Camarilla um sich einen Posten in der Sekte zu sichern! Nur Lukar selbst und der jüngere Ravnos Vincent entkamen dem Gemetzel. Desillusioniert und verbittert flohen Sie aus dem jungen Deutschen Reich in die Niederlande, und nahmen dort das erstbeste Schiff nach Amerika…

1874-1920 Die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Menschen preisten dieses Land als einen Ort der unbegrenzten Möglichkeiten. Ganze Generationen flohen vor den erdrückenden Regimen ihrer Heimat, um hier für sich und ihre Familie einen Neuanfang zu wagen.
Lukar war bereits 108 Jahre lang ein Vampir. In Europa hatte er sich ausgelaugt und schwach gefühlt. Die Menschen waren ihm trotz aller Mühen immer Fremder geworden und Rheinhards Verrat hatte dem letzten Rest seiner Vertraulichkeit einen enormen Stoß versetzt. Doch die Ankunft in Amerika durchströmte ihn mit einer Energie, die ihn an seine Jugend zurück errinnerte. Selbst der mürrische Vincent konnte sich der Wirkung dieses einzigartigen Landes nicht entziehen. Größtenteils unbehellig von den jungen Älteste der neuen Welt wagten sie den langen Weg bis nach South Dakota, wo sie sich in den florierenden Goldgräberstädten niederließen.
Der Black Hill Goldrausch blieb für Lukar in ausgesprochen guter Erinnerung. Das nahezu unbewohnte Territorium wurde von Massen an Menschen geflutet, die Gier, Chaos und Verbrechen sähten. Hinzu kam ein ausufernder Bürgerkrieg mit den ansässigen Indianern, die ihr geliebtes Land in Gefahr sahen. Lukar war in seinem Element. Zum ersten Mal in seinem Unleben wählte er sich mit der jungen Siedlung ‚Deadwood‘ eine standhafte Bleibe, die er ehrgeizig ausbaute und verbissen verteidigte. Seine Investitionen gingen über Minenanteile und Kasinos, hin zu Ghoulen und schließlich auch frischem Fleisch für den Clan. Die beiden professionellen Glücksspieler Berthold und Alfred erwiesen sich als seine fähigsten Diener und erhielten in nur kurzem Abstand den Kuss, was die ehemalige Idee der Bande ‚Le Petit Affair‘ wieder aufleben lies. Zusätzliche Verstärkung brachte der Raubmörder Sly, ein sardistisches Arschloch von Westernschurke, aber ein dennoch überraschend zuverlässiger Zeitgenosse.
Die Schlagkraft ihrer kleinen Truppe wurde jedoch alsbald auf die Probe gestellt. Sly und Vincent hatten von der jungen Siedlung aus beinahe regelmäßig große Raubzüge auf andere Goldgräbersiedlungen oder die Eisenbahn angeführt. Vorallem die Bahnlinie stand als Investition der Ventrue hoch im Kurs der Camarilla und entsprechend ‚wohlwollend‘ wurden die Sabotageakte und Überfälle zur Kenntnis genommen. Da die Camarilla bei der offensiven Vernichtung des Ravnosklüngels die Heimsuchung fürchtete, schickte man keinen Sheriff. Stattdessen setzte ein Bündnis der Camarilla und unabhängiger Gangrel einfach die gesamte Stadt in Brand. Lukar und seine Komplizen entkamen dem Brand in die Wälder, eine albtraumhafte Hatz durch brennende Straßen und verseuchtes Gangrelterritorium. Lukar war in dieser Nacht mehrmals dem endgültigen Tod nahe, was ihn und seine Lebenseinstellung bis heute entscheidend geprägt hat.

Deadwood wurde kurz nach dem Brand wieder aufgebaut. Doch die Ravnos sollten dieses Gebiet niemals wieder terrorisieren…

1920-1980 Eine Zeit des zunehmenden Krieges in Amerika. Die Sekten bekämpften sich verbissener den je, und La Petit Affair, anfänglich gegründet um Schutz in bloßer Anzahl zu gewährleisten, erwies sich als zu aufsehenerregend, um noch sicher reisen zu können. Mehr als einmal wurden sie von der Camarilla oder dem Sabbat als Bande der jeweils anderen Fraktion angesehen und entsprechend behandelt. Aber auch unabhängig vom Sektenkrieg war die Situation für Ravnos in den Staaten nicht mehr so leicht, wie in den Jahren zuvor. Die Ahnen saßen nun fest im Sattel und hatten in den meisten Städten genug Ressourcen, um die ‚Zigeuner‘ auf Trab zu halten. La Petit Affair zog es entsprechend in die südwestlichen Gegenden, dorthin, wo aufbegehrende Anarchen die Stühle der Herrscher bedrohlich wanken ließen. Die Gruppe trennte sich, blieb jedoch über die immer fortschrittlicheren Kommunikationswege in Kontakt.
Für Lukar kam eine Zeit der Ruhe, des beinahe sorglosen Wanderns. Er macht Geschäfte mit den aufkommenden Mafiafamilien, wobei er darauf achtet nicht zu tief in die Angelegenheiten miteinbezogen zu werden. Sein größter Coup in dieser Zeit war ein Informationsaustausch mit einem Giovanni, doch abseits davon hielt er sich meist aus den Geschäften der Vampire heraus.

1980-2000 Zunehmende Gerüchte machen die Runde. Gehenna würde sich nähern. Von Clansbrüdern erfährt Lukar zudem Geflüster aus Indien. Uralte Ravnos seien aus ihren Gräbern gestiegen um einen heiligen Krieg gegen asiatische Vampire zu führen, und um ihre Nachkommen zu einem neuen Glauben zu konvertieren. Zunehmend nervös stützt er sich auf seine Verbündeten und hält Ausschau nach anderen Ravnos, um Kontakte zu schmieden und Informationen zu erhalten.

2000-Heute Wie ein Haifisch zieht Lukar immer engere Kreise um Kalifornien und die zerbröckelnde Anarchenhochburg. Wie viele Kindred stürzt er sich schließlich mitten in den windenden Kadaver hinein, um sich ein Stück des Kuchens zu sichern. Er hofft, eine stabilere „Operationsbasis“ für seine Geschäfts und Informationssammlungen aus dem Freistaat herauszuschlagen ,in der Hoffnung, dass die Sekten zu angeschlagen sind um ihn und die seinen gleich wieder in die Nacht zu verjagen.


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AVATAR
Sir! Patrick Stewart

FREIGABE
Kein Gesuch. Allerdings spiele ich im Lebenslauf auf die Heimsuchung in Calais von Sava an.

ZWEITCHAR
Malina, Elvardo, Sylvio

WEITERGABE
Mein Favorit wäre, dass er während der Woche der Albträume das zeitliche segnet, sollte sie jemals ausgespielt werden. (Diablerie anyone?) Ansonsten wird er wieder weitergezogen sein.

WERBER
Fanatisches Suchen, Kiddo.
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#2
So, noch mal durchgelesen, einige Punkte ergänzt und damit dürfte der olle Franzose auch fertig sein. Sir
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#3
In Arbeit.
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#4
Nur als kurzes Update: Die Bio ist nicht vergessen worden, aber noch in Bearbeitung. Wir bitten um noch ein paar Tage Geduld.

mfg,
Haqim
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#5
So,

entschuldige bitte die lange Wartezeit. Der Steckbrief ist sehr umfangreich und greift einige claninterne Punkte von den Ravnos auf, die das Team erst aufarbeiten musste.

Im großen und ganzen ist die Bio gut geschrieben, aber wir haben einige Punkte die genauerer Absprache bedürften:

Erschaffer
Du erwähnst zwei ethnische Untergruppen der Ravnos; die generellen Rroma und die Sybariten. Das ist zwar okay, aber wir haben nirgendwo im Forum die unterschiedlichen Volksgruppen innerhalb des Ravnos-Clans beschrieben und es kann so unter Umständen zu Verwirrungen führen. Ich würde dich also bitten etwas genauer darauf einzugehen was es bedeutet, dass der Erschaffer ein Sybarit war und dass die Rroma der Teil des Clans ist, unter dem man sich generell den gesamten Clan als solches vorstellt.

Charakter
Einige Punkte widersprechen sich etwas. Lukar soll sich Zeit zum Nachdenken nehmen, aber bei Zeiten ungeduldig sein?

Dann ist er gefühlskalt, abgestumpft und "erschreckend" leidenschaftslos, aber soll empathisch veranlagt sein und auch Neugierde besitzen. Eigentlich klingen die Schwächen eher danach, als wäre er allgemein sehr antriebslos geworden.

Bei Abneigungen listest du "seine extreme Furcht" auf. Diese müsstest du genauer definieren. Auch fehlt der gesamte Punkt "Besonderheiten" unter dem Charakter, wo die genauere Beschreibung hingehören würde.

Disziplinen
Streng gesehen sind die Phuri Dae eine Variation/niedere Blutline der Ravnos, ähnlich wie sich die Assamiten in Krieger, Magier und Viziere aufteilen oder die Salubri früher Heiler und Krieger waren. Entsprechend hätte die Variation in "Create your WoD" vorgestellt werden müssen, da sie u.a. ihren eigenen Aufbau an Clansdisziplinen haben - und wenn es auch nur der Austausch von Seelenstärke mit Auspex ist. Hier nun kurz Anzumerken dass man zu der Variation gehört reicht da nicht wirklich aus, da die Info für andere User nicht direkt ersichtlich/verständlich ist. Wir haben mehrere Bücher durchschauen müssen um die Phuri Dae nur für die Biobearbeitung nachzuvollziehen und selber keinen echten Konsensus darüber finden können ob sie nur in ihrer indischen Variation als Brahmin Seelenstärke für Auspex tauschen oder auch im Westen oder ob es sonst noch weitere Besonderheiten gibt.

Lebenslauf
So wie du die französische Revolution beschreibst klingt es fast so, als wäre sie durch die Rivalität der beiden Ravnos ausgelöst worden. Ich nehme mal an, dass du eher meinst das die Rivalität endete als in Paris die Revolution eskalierte?

Die Heimsuchung geschah nur in einer Domäne im Norden Frankreichs. Die jetzige Formulierung liest sich als wären die Ravnos durch den gesamten nördlichen Teil Frankreichs gewütet.

Es wäre gut wenn du vllt kurz Erwähnst das "Georgios" Ravnos sind, die nicht zu den Rroma gehören und entsprechend vom Hauptclan bezeichnet/angesehen werden. Heutzutage sind solche Ravnos nichts besonderes mehr, aber damals hat Lukar sich ja sogesehen mit Aussenseitern seines eigenen Clans zusammengeworfen, was schon recht auffällig für die Zeit war.

Ansonsten ist der Charakter sehr gut. Aber gerade weil man tiefer in die Hintergründe der Ravnos geht hätten wir uns vorab etwas mehr Absprache gewünscht.

mfg,
Haqim
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#6
» Haqim (18.03.2018, 22:21) Erschaffer
Du erwähnst zwei ethnische Untergruppen der Ravnos; die generellen Rroma und die Sybariten. Das ist zwar okay, aber wir haben nirgendwo im Forum die unterschiedlichen Volksgruppen innerhalb des Ravnos-Clans beschrieben und es kann so unter Umständen zu Verwirrungen führen. Ich würde dich also bitten etwas genauer darauf einzugehen was es bedeutet, dass der Erschaffer ein Sybarit war und dass die Rroma der Teil des Clans ist, unter dem man sich generell den gesamten Clan als solches vorstellt.

Ich hatte extra versucht, es vage zu halten, gewissermaßen um nicht zu sehr auf diesen Punkten 'herumzureiten'. Aber wenn das eher zur Verwirrung führt als das Lesen einfacher zu gestalten, werde ich das entsprechend erweitern.

Charakter
Einige Punkte widersprechen sich etwas. Lukar soll sich Zeit zum Nachdenken nehmen, aber bei Zeiten ungeduldig sein?

Dann ist er gefühlskalt, abgestumpft und "erschreckend" leidenschaftslos, aber soll empathisch veranlagt sein und auch Neugierde besitzen. Eigentlich klingen die Schwächen eher danach, als wäre er allgemein sehr antriebslos geworden.

Bei Abneigungen listest du "seine extreme Furcht" auf. Diese müsstest du genauer definieren. Auch fehlt der gesamte Punkt "Besonderheiten" unter dem Charakter, wo die genauere Beschreibung hingehören würde.

Es kommt bei Lukar auf den Gemütszustand an. Selbst geduldigen Menschen platzt mal die Zornsader. Aber ich werde mich auf einen der beiden Punkte beschränken, in diesem Fall wohl die Ungeduld, da diese am besten mit seinem Pünktlichkeitsfanatismus einhergeht.
Empatie meint hier lediglich die bei Vampiren recht häufige Fähigkeit, mit der Zeit gut die Gefühle von Menschen erkennen und für die eigenen Zwecke nutzen zu können.

Mit erschreckend Leidenschaftslos war gemeint, dass er abseits von seiner 'Arbeit' eigentlich wenig bis nichts mehr anregend findet. Ich werde den Punkt umschreiben um Verwirrung zu vermeiden.

Die Furcht werde ich noch genauer spezifizieren. Gemeint ist damit, dass er darunter schon arg leidet- die Bestie ist schon sehr stark in ihm und schaltet sein rationales Denken sehr häufig aus. Als jemand, der sich ungerne auf seine Gefühle stürzt, ist ihm dies ein gewaltiger Klotz am Bein. Kurz gesagt: Er Hat Angst vor der Angst Big Grin

Disziplinen
Streng gesehen sind die Phuri Dae eine Variation/niedere Blutline der Ravnos, ähnlich wie sich die Assamiten in Krieger, Magier und Viziere aufteilen oder die Salubri früher Heiler und Krieger waren. Entsprechend hätte die Variation in "Create your WoD" vorgestellt werden müssen, da sie u.a. ihren eigenen Aufbau an Clansdisziplinen haben - und wenn es auch nur der Austausch von Seelenstärke mit Auspex ist. Hier nun kurz Anzumerken dass man zu der Variation gehört reicht da nicht wirklich aus, da die Info für andere User nicht direkt ersichtlich/verständlich ist. Wir haben mehrere Bücher durchschauen müssen um die Phuri Dae nur für die Biobearbeitung nachzuvollziehen und selber keinen echten Konsensus darüber finden können ob sie nur in ihrer indischen Variation als Brahmin Seelenstärke für Auspex tauschen oder auch im Westen oder ob es sonst noch weitere Besonderheiten gibt.
Eben weil die Informationen sich in den beiden Büchern lediglich auf den Austausch der Disziplin beschränkten, dachte ich, dass diese 'Priesterkaste' kaum einen eigenen Text in der Create your WoD wert wäre. Aber in diesem Fall werde ich die Punkte anders verteilen. Persönlich erachte ich den kulturellen Aspekt der Phuri Dae als nicht wirklich nötig für das RPG und würde da auch auf eine eigene 'Blutlinie' verzichten, nur damit Lukar Auspex hätte.

Lebenslauf
So wie du die französische Revolution beschreibst klingt es fast so, als wäre sie durch die Rivalität der beiden Ravnos ausgelöst worden. Ich nehme mal an, dass du eher meinst das die Rivalität endete als in Paris die Revolution eskalierte?

Die Heimsuchung geschah nur in einer Domäne im Norden Frankreichs. Die jetzige Formulierung liest sich als wären die Ravnos durch den gesamten nördlichen Teil Frankreichs gewütet.

Es wäre gut wenn du vllt kurz Erwähnst das "Georgios" Ravnos sind, die nicht zu den Rroma gehören und entsprechend vom Hauptclan bezeichnet/angesehen werden. Heutzutage sind solche Ravnos nichts besonderes mehr, aber damals hat Lukar sich ja sogesehen mit Aussenseitern seines eigenen Clans zusammengeworfen, was schon recht auffällig für die Zeit war.
Ich hatte im Sinn, dass wie so häufig die Kindred-Intriegen in Paris untereinander verwoben waren. Die Rivalität war somit nicht der Auslöser, sondern nur eine von vielen Eskapaden die zeitgleich stattfanden und die sich in der Menschenwelt als Revolution äußerten. Ich werde die Stelle noch mal genauer beschreiben.
Auch bei den beiden übrigen Punkten werde ich noch etwas genauer werden. Smile

Ansonsten ist der Charakter sehr gut. Aber gerade weil man tiefer in die Hintergründe der Ravnos geht hätten wir uns vorab etwas mehr Absprache gewünscht.
Haqim
Aye, das geht klar auf meine Kappe. Ich habe beim Schreiben damals sehr selbstverständlich mit diesen Sachen herumjongliert. Zudem das verfrühte Reinposten... dafür bitte ich auch von meiner Seite um Entschuldigung.^^

Die Überarbeitung werde ich im Laufe der Tage vornehmen und hier drunter posten. Smile
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#7
Überarbeitungen
Der Begriff Georgio-Ravnos wird unter Clan erklärt:
Ravnos
Der Clan der Zigeuner... Doch Lukar ist kein Zigeuner, nicht einmal im entferntesten Sinne. Er ist ein Ravnos, der von den wenigen Ahnen des Clans als 'Georgio' geschimpft wird- ein Ravnos ohne das Blut einer Romafamilie in den Adern. Solche Ravnos sind nicht selten. Doch weder die anderen Clans noch die Roma-Ravnos sind bereit, ihre veralteten Sichtweisen diesbezüglich zu überdenken. So sieht Lukar sich mit einem zynischen Schmunzeln als Teil des 'Zigeunerclans' und unterhält -so weit es ihm möglich ist- professionelle bis freundschaftliche Beziehungen zu seinen Blutsgeschwistern. Lukar ist sogar ein eiserner Verfechter der Clanskamaderie. Seiner Meinung nach ist ein Ravnos, der sich von seinem Clan abwendet, nicht besser dran als ein Caitiff und deshalb Freiwild für die anderen Clans.

Die Sybariten sind unter Erschaffer noch einmal etwas genauer beschrieben:
Silas Veron
Silas. Ein dekadenter Sadist und Bandenführer, der sich einem privaten Kreuzzug gegen den eigenen Clan verschrieben hatte. Den Silas war Mitglied einer alten, heute ausgestorbenen Familie des Clans: Den Sybariten. Die Sybariten lebten schon lange in Europa, haben das römische Reich erblühen und untergehen gesehen. Die Roma-Ravnos müssen ganz schön aus der Wäsche geglotzt haben, als sie nach Europa kamen und feststellen mussten, dass es sich die dekadenten Sybariten ein paar tausend Jahre vor ihnen dort bequem gemacht haben. Das glückliche Familientreffen endete ganz nach Kainitenart: In einem Gemetzel. Die Sybariten, kurzsichtig, unorganisiert und arrogant, verloren Haushoch und flüchteten in den sich später formierenden Sabbat. Nur wenige wie Silas leisteten weiter Widerstand.
Lukar war für Silas nichts weiter als eine Kriegsinvestition, was dem Händler auch recht schnell klar wurde. Nachdem Silas seinen privaten Feldzug gegen die Romaravnos verlor und fliehen musste, machte Lukar keine Anstalten sich ihm anzuschließen. Wo er heute ist und was er treibt? Lukar denkt, dass er vermutlich zum Sabbat übergelaufen ist. Oder getötet wurde. Egal. Lukar fühlt sich ihm Gegenüber nicht mehr in Rechenschaft.

Bei den Charaktereigenschaften ergaben sich folgende Änderungen
Bei Stärken kam hinzu: "Hartnäckig, macht das beste aus widrigen Umständen", dafür wurden Neugierde, Empathie und das längere Nachdenken entfernt

Bei Schwächen wurde ein Punkt erweitert: "Ungeduldig, beharrt fanatisch auf Pünktlichkeit", dafür wurde "Leidenschaftslos" entfernt

Bei Abneigungen wird die Furcht stichpunktartig erklärt: "Seien extreme Furcht: (Sie sitzt ihm wie ein ewiges Raubtier im Nacken; Lähmt ihn und macht seine Entscheidungen irrational. Lukar verachtet wenig so sehr wie seine Furcht)"

Der Punkt Besonderheiten wurde eingefügt:
Lukar versucht, charakterliche Besonderheiten seinerseits nicht an die große Glocke zu hängen. Doch grade dieses schlichte, geschäftsmässige Gebahren mit dem Hang zur Verlässlichkeit ist es, was den meisten wohl im Gedächtnis bleibt. Zwar ist auch bei ihm immer das Risiko vorhanden, einen Deal mit dem Teufel abzuschließen: Doch mit etwas Mühe könnte Lukar wohl als zugeknöpfter Ventrue durchgehen.

Die Disziplinpunkte belaufen sich auf folgende:
Schimäre ooooo o Subtle Spy
Tierhaftigkeit ooo
Seelenstärke oo
Quietus oo*

Die beiden im Lebenslauf angepassten Textstellen:
Fast 25 Jahre lang fochten Sie einen regelrechten Kleinkrieg um die Außenbezirke der Stadt. Dabei waren sie Blind für die Intriegen um sich herum: Das undurchsichtige Gewirr kainitscher Gier in Paris zerplatze und entfachte eine Revolution, die die sterbliche wie die untote Welt zugleich erfasste. Die Feinde von Lukars Erschaffer nutzen das Chaos, das Folge, zu ihrem Vorteil. Silas wurde vertrieben, die meisten seiner Nachkommen vernichtet. Lukars Überleben war pures Glück. Gnade hätten die Roma ihm keine entgegen gebracht, so viel ist sicher.
In einer Einigkeit, die man in seinem Clan nur selten erleben darf, fegten Ravnos durch eine Domäne im Norden Frankreichs.
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#8
Ich hatte extra versucht, es vage zu halten, gewissermaßen um nicht zu sehr auf diesen Punkten 'herumzureiten'. Aber wenn das eher zur Verwirrung führt als das Lesen einfacher zu gestalten, werde ich das entsprechend erweitern.

Generell eine gute Faustregel ist halt 'Wenn man es als Erster aufgreift muss man es erklären' Wink Wer sich mit den Ravnos etwas auskennt kann sich dazu was denken, aber da wir halt keine Infotexte dazu im Forum haben sind kurze Erläuterungen hilfreich.

Empatie meint hier lediglich die bei Vampiren recht häufige Fähigkeit, mit der Zeit gut die Gefühle von Menschen erkennen und für die eigenen Zwecke nutzen zu können.

Anstelle den Punkt komplett zu streichen könntest du auch "gute Menschenkenntnis" unter Talente einfügen.

Eben weil die Informationen sich in den beiden Büchern lediglich auf den Austausch der Disziplin beschränkten, dachte ich, dass diese 'Priesterkaste' kaum einen eigenen Text in der Create your WoD wert wäre. Aber in diesem Fall werde ich die Punkte anders verteilen. Persönlich erachte ich den kulturellen Aspekt der Phuri Dae als nicht wirklich nötig für das RPG und würde da auch auf eine eigene 'Blutlinie' verzichten, nur damit Lukar Auspex hätte.

Das Lukar Auspex hat ist gar nicht das Problem - in fast 300 Jahren sollte er ohne weiteres irgendwo einmal die Chance bekommen haben Auspex zu erlernen - es ging spezifisch nur um den Hintergrund. Im Endeffekt hätte wir für die Phuri Dae keinen allzu langen Text verlangt - es wäre ja nicht wirklich etwas großartig anderes, als wenn wir z.B. City und Country Gangrel im Clantext unterscheiden würden - aber es müsste dennoch festgehalten werden, da es eine Variation ist. Gleiches Recht für alle halt.
Also wenn du den Hintergrund in diesem Bereich fallen lässt ist es auch okay - an den Disziplinen bräuchtest du nicht einmal etwas ändern.

Die anderen Änderungen sind soweit alle in Ordnung.

mfg,
Haqim
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#9
» Haqim (20.03.2018, 02:23) Generell eine gute Faustregel ist halt 'Wenn man es als Erster aufgreift muss man es erklären' Wink Wer sich mit den Ravnos etwas auskennt kann sich dazu was denken, aber da wir halt keine Infotexte dazu im Forum haben sind kurze Erläuterungen hilfreich.

Ok. Fürs nächste Mal (xD) ist das klar.

Anstelle den Punkt komplett zu streichen könntest du auch "gute Menschenkenntnis" unter Talente einfügen.

So sei es den.

Das Lukar Auspex hat ist gar nicht das Problem - in fast 300 Jahren sollte er ohne weiteres irgendwo einmal die Chance bekommen haben Auspex zu erlernen - es ging spezifisch nur um den Hintergrund. Im Endeffekt hätte wir für die Phuri Dae keinen allzu langen Text verlangt - es wäre ja nicht wirklich etwas großartig anderes, als wenn wir z.B. City und Country Gangrel im Clantext unterscheiden würden - aber es müsste dennoch festgehalten werden, da es eine Variation ist. Gleiches Recht für alle halt.
Also wenn du den Hintergrund in diesem Bereich fallen lässt ist es auch okay - an den Disziplinen bräuchtest du nicht einmal etwas ändern.
Hm, gut, dann setzte ich die Disziplinen zurück auf den Ursprung. Fast. Ich würde die zwei Punkte Seelenstärke drin lassen, dafür Quitus rausnehmen und seinen Assamiten-Freund durch einen schillernden Toreador-Wild-West-Schurken ersetzten, um den Disziplinhintergrund zu bieten. Big Grin

Da ich allerdings im alten Forum mich an ein oder zwei Charaktere zu erinnern meine, die ebenfalls einen Auspexlastigen Ravnos mit Priesterkaste-Hintergrund haben, würde ich den Text die Tage unter Creatur your WoD dennoch liefern, damit zumindest spätere Spieler die Erklärung nutzen können.
Entsprechende Quellenangaben würden da folgen- damit ihr die ganzen Bücher nicht noch mal durchsuchen müsst. Big Grin
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#10
Dann passt die Bio jetzt ja und du kriegst dein WoB. Füll bitte noch die fehlenden Punkte im Profil aus und dann kannst du die Bio rüberposten.

mfg,
Haqim
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